ching chang chengdu



leibiii.myblog.deMenü:::

Alle Beiträge

Archiv [Monate]

:::
Kontaktmail

Blog abonnieren

leibiiii.myblog.deKontakt:::

Mein Skype Name:

Leibiii

MSN Name:

andre_leibiger@web.de
leibiiii.myblog.deLINKS:::
Fotoalbum
:::
Viedeos
mit tuktuk durch chengdu
ick beim fußballspielen
shangha sven väth dino beach

Trip nach Ya'an

 

Ein wenig verspätet kommt jetzt noch der Reisebericht von Ya’an. Letzten Monat haben Jo und ich nen Wochenendetrip nach Ya’an gemacht. Das ist ne kleine Stadt (100 000 Einwohner) 90 min westlich von Chengdu gelegen. Die Stadt liegt in einem Tal in dem 3 Flüsse zusammen fließen. Schön anzusehen waren die kleinen Berge welche die Stadt umgeben und die „historische“ Brücke mitten im Stadtzentrum. Viel mehr gibt es dann schon nicht zu erzählen... Der Trip wäre ganz erholsam gewesen, wenn wir nicht den nervigen Chinesen Bo getroffen hätten. Wie so oft hat dieser uns mit seinem schlechten „englisch“ angequatscht und hat uns dann den ganzen tag bekleidet. Zum Glück haben wir dann um 5 Uhr angefangen Bier zu trinken, was ihn müde gemacht hat und er darauf verschwand.

 

16.6.07 11:15


Richtung Tibet in den Maiferien

 
Die Maiferien hab ich mir mit nem Trip nach Litang um die Ohren geschlagen. Diesmal ganz allein um meine fundierten chinesisch Kenntnisse zu testen! Litang liegt im Hochgebirge von Sichuan, nicht weit entfernt von der tibetischen Grenze.

Als Fortbewegungsmittel dienten mir Busse und kleine Vans die zwischen den Städten im Hochgebirge pendelten. Die Fahrt nach Litang dauert insgesamt 16 Stunden, was schon erstaunlich ist wenn man in Betracht zieht das Litang gerade mal 650 Kilometer von Chengdu entfernt ist. Aber wer die Strassen gesehen hat, kann dass nachvollziehen. Teilweise wurde nur Erde platt gerollt und alle 100 Meter lag ein großer Stein auf der Straße der umfahren werden musste. Vor allem die letzten 8 Stunden fahrt von Kangding nach Litang waren nervenaufreibend. Die musste ich in einen kleinen Van, zusammengepresst mit 6 Chinesen (von denen natürlich keiner englisch sprach), verbringen. Neben der Straße gingen mehrere hundert Meter tiefe Schluchten runter und der Fahrer überholte vorzugsweise in Kurven. Ehrlich gesagt war ich erleichtert als ich angekommen war.

 
Allerdings hat sich die Reise dort hin gelohnt. Die Landschaft war wirklich sehenswert und mir sind auch viele nette Leute begegnet. Litang selbst liegt auf etwa 4000 Meter Höhe und ist umgeben von Bergen welche denn noch mal bis zu 1000 Meter über die Stadt hinaus raken. Die Höhe machte mir dann auch am zweiten Tag zu schaffen. Als ich mit einem Mönch, den ich dort kennen gelernt habe und der englisch sprach, einen kleinen Berg hinauf wanderte. Nach 4 Stunden musste ich zurück, da ich starke Kopfschmerzen und Schwindelanfälle hatte. Am nächsten Tag ging dann auch schon wieder, allerdings hätte ich nicht gedacht das mich das so mit nimmt.

Ansonsten gibt es über Litang nicht vie zu erzählen. Ne kleine verträumte Stadt, voll gestopft mit Tibetern die den ganzen Tag am Straßenrand stehen und nichts tun. Ich habe mich dann auch entschlossen das zu tun und hab die restlich Zeit in Litang relaxet.

Von Litang aus bin ich wieder nach Kangding gefahren. Das liegt nicht mehr ganz so hoch. Nur noch auf 2500 Metern. Deswegen war auch das komplette Umfeld von Kangding bereits am blühen und die Berge mit grün bedeckt. Das Angebot etwas zu unternehmen war hier wesentlich größer als in Litang, da die Stadt einfach bekannter ist. Ein chinesisches Liebeslied kommt aus dieser Stadt, deswegen findet man hier auch mehr chinesische Touristen an. Außerdem gibt es noch einen wunderschönen Bergsee, welcher nicht weit von der Stadt entfernt ist und der Gonga Shan(ein 7500 Meter hoher Berg) war auch gleich ums Eck. Allerdings bin ich da nicht hochgeklettert.

Alles in allem war ich ne Woche unterwegs und bin auch wieder heil angekommen. War echt ein schöner Trip und mal was anderes, ganz allein zu reisen. Kann ich jeden nur empfehlen und werde ich sicherlich wieder mal machen.

16.6.07 11:56


Jiuzhaigou, im Nationalpark von Sichuan

Die Chinesen haben’s doch noch geschafft mich zu beeindrucken. Letztes Wochenende besuchten wir Juizhaigou, einen Nationalpark in Sichuan und eines der beliebtesten Reiseziele der Chinesen. Aber zu recht, dass war landschaftlich das spektakulärste was ich je gesehen habe. Das erklärt allerdings auch die riesige Masse an chinesischen Touristen.

Diesmal haben wir die Reise nicht auf eigene Faust unternommen, sondern haben uns einer chinesischen Reisegruppe angeschlossen. Man muss ja alles Mal mit gemacht haben. Allerdings haben wir das nur aus Kostengründen gemacht, da es um ein vielfaches günstiger war in einer Gruppe zu reisen. Wir haben uns allerdings von der Gruppe abgekapselt als wir angekommen sind.

 

Der Park ist insgesamt um die 40 km lang und liegt inmitten von zwei Schluchten, die sich im unteren Ende des Tales zusammenschließen. Man braucht 2 Tage um so gut wie alles zu sehen. Die Chinesen schaffen es allerdings an 1nem Tag, da sie die pendelten Busse nutzen welche zwischen den Seen verkehren. Das war für uns natürlich sehr angenehm. Nachdem sich alle Chinesen in die Busse gequetscht haben, konnte wir 100erte Meter laufen ohne jemanden zu begegnen.

 

Was wir dann im Park gesehen haben war sensationell schön. Insgesamt gibt es so um die 14 Seen, welche von den hohen Bergen im Umland mit Wasser beliefert werden. Die ersten Seen findet man also auf 3000 Meter Höhe. Das überflüssige Wasser, also das was nicht mehr in einen See passt, fließt dann das Tal in den nächsten See hinab. Das sieht unheimlich geil aus, weil sich dadurch riesige Wasserfälle bilden oder das Wasser durch kleine Waldstreifen fließt und diese unter Wasser setzt. Das sieht teilweise Märchenhaft aus.

Märchenhaft war auch die Farbe der einzelnen Seen. Vor allem der „Fünf Farben See“ und der „Fünf Blumen See“ boten eine extreme Farbenvielfalt. Das Wasser leuchtet in fünf verschiedenen Farben und war so klar, dass man bis auf den Grund schauen konnte. Wie in der Karibik, eben nur in den Bergen.

 

Übernachten konnten wir direkt im Park. Insgesamt befinden sich 9 tibetische Dörfer in dem Park, in denen teilweise auch Gasthäuser aufzufinden waren. Auch hier war wieder weit und breit kein Chinese zu sehen. Die wurden abends wieder in ihre Hotelbunker gefahren, was erneut sehr angenehm für uns war.

Auf der Rückfahrt hat es uns dann allerdings ganz schön angeschmiert. Der Trip war bis dato spitze verlaufen. Wir hatten nen günstigen Ausflug, das Wetter war toll, der Park war traumhaft und keine Touristen zu sehen. Wir haben uns auch die ganze Zeit gefragt wie sich dieser Ausflug für die Reisegesellschaft lohnen kann und hatten keine Erklärung. Die folgte allerdings auf der Rückfahrt. Als wir 3 Märkte anfuhren und an chinesischen Verkaufsshows teilnehmen mussten. Ist wohl vergleichbar mit den Kaffeefahrten in Deutschland, nur das in China nicht nur Rentner dran teilnehmen und sie kaufen wie die Bekloppten. Es gab tatsächlich Chinesen die eine Jadekette für 500€ gekauft haben, wobei das Einkommen der Chinesen um ein 10faches geringer ist. Unglaublich!


17.6.07 18:53


Gratis bloggen bei
myblog.de

^